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Viel zu oft wird Integration durch die Tatsache ausgebremst, dass Einheimische und Geflüchtete in zwei Parallelgesellschaften leben; mit nur wenigen, oder gar keinen Berührungspunkten. Genau dort beginnt unsere Arbeit. Wir sehen uns als Brückenbauer eines Miteinanders auf Augenhöhe, an dem sich jede und jeder gleichermaßen und gerne einbringen kann. Inspiriert und unterstützt vom Berliner Modellprojekt, gehen wir für diese Aufgabe den Weg über Gewürze, Geschmack und Kochtraditionen unterschiedlicher Kulturen. Wir sind der Meinung, dass beim gemeinsamen Kochen nicht nur viel über die Essenszubereitung anderer Länder gelernt werden kann, sondern auch viel über die Menschen, die hinter den Kochtöpfen stehen. Gemeinsames schnippeln, zubereiten und sich letztendlich die kollektiv kreierten Gerichte schmecken zu lassen, bildet die Basis für einen interkulturellen Austausch, schafft Bewusstsein für das Thema Flucht und Asyl und bringt diese oftmals komplexen Themen auf eine menschliche und alltägliche Ebene. Das Kochen und gemeinsame Essen schaffen dafür eine vertraute Atmosphäre inmitten derer die Begegnung und das Kennenlernen leichter fallen.

Durch die Unterstützung vieler Münchner und Geflüchteter konnten wir in den vergangenen Jahren in verschiedenen Küchen der Stadt kochen, von afghanisch über äthiopisch bis zu syrisch. Freundschaften sind dadurch entstanden und Kooperationen. Menschen, die sich vielleicht nicht begegnet wären, bereichern sich gegenseitig, profitieren voneinander und treffen sich nun regelmäßig zum Open House, Open Cooking im Bellevue di Monaco oder zum offenen Kochtreff in der VHS am Max-Weber-Platz. In Kooperation mit der VHS bringen Geflüchtete Münchnern seit 2017 bei unseren Kochkursen nicht nur ein Stück weit die Rezepte ihrer Heimat näher, sondern erzählen auch von ihrer persönlichen Geschichte.

Unsere wachsende Community und der Zuspruch für unsere Initiative ermöglichen es uns die geknüpften Bande durch weitere gemeinsame Aktivitäten, wie beispielsweise beim Wandern, bei Stempel- und Bastel-Workshops oder Community Ausflügen, zu stärken. Mit unserem 2018 gegründeten Café im Bildungszentrum Einstein 28 der Volkshochschule München haben wir einen Ort der Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen geschaffen. Das Café, das gemeinsam von Beheimateten und Geflüchteten betrieben wird, hat sich mittlerweile als wichtiger Ort der Begegnung etabliert und ist Veranstaltungsort für viele Über den Tellerrand Community-Aktivitäten, wie dem Sprach- und Kulturcafé, Spieleabende und Live-Konzerte.

Als eigenständiger Verein in München und Teil des deutschlandweiten Über den Tellerrand Netzwerks gründen wir unsere Idee und Arbeit auf den gemeinsamen Prinzipien Toleranz & Offenheit, Partizipation und die Schaffung eines hochwertigen Wertangebotes für alle Beteiligten. Durch gemeinsame Koch- und Begegnungs-Events, wollen wir Integration zu einem nachhaltigen Prozess machen und eine erstrebenswerte, gemeinsame Zukunft für Beheimatete und Geflüchtete gestalten. 

#maketheworldabetterplate  
Projektort: München, Deutschland

Ansprechpartner:

Lea F.

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