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Am 4. August erschütterten zwei verheerende Explosionen die libanesische Hauptstadt Beirut. Eine enorme Schockwelle verbreitete sich in der Stadt und hinterließ ein Meer der Verwüstung. Eine Woche nach der Explosion in Beirut ist die Stadt immer noch in einer Ausnahmesituation.

Durch die Explosionen wurden mindestens 160 Menschen getötet und mehr als 6.000 verletzt. Diese Katastrophe verschärft die ohnehin prekäre Lage im Libanon: Die Wirtschaft ist aufgrund der Corona-Pandemie zusammengebrochen, das Gesundheitssystem ohnehin schwer überlastet.

Mehrere Krankenhäuser wurden durch die Explosion stark beschädigt. Noch immer kommen verzweifelte Patient*innen, viele mit schweren Verletzungen. Für jemanden, der einen Arm oder ein Bein verloren hat, ist eine schnelle Notbehandlung lebenswichtig.

Glücklicherweise ist das HI-Team vor Ort unverletzt geblieben und leistet seit einer Woche unermüdlich Hilfe, wo es dringend nötig ist. In Krankenhäusern stehen wir den Ärzt*innen bei der Versorgung der Verletzten zur Seite. Viele Menschen haben Gliedmaßen verloren oder komplizierte Brüche. Viele Opfer wurden bereits operiert und benötigen nun rasch Physiotherapie und Mobilitätshilfen.

Dazu brauchen wir dringend eure Hilfe!

Projektort: Beirut, Libanon

Ansprechpartner:

M.Stier

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