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Der Syrienkrieg ist die größte humanitäre Katastrophe unserer Zeit und besonders dramatisch finden wir ist, dass hunderttausende Kinder auch nach dem Krieg keine Chance auf ein selbst bestimmtes Leben haben werden, weil sie seit Jahren keinen Zugang zu Bildung haben und im Analphabetismus aufwachsen müssen.

In der Bekaa-Ebene allein leben hunderttausende syrische Flüchtlingskinder im schulpflichtigten Alter zwischen 5 und 14 Jahren.
Wir wollten beweisen, dass auch ein kleines Schulprojekt das ändern kann. Mit durch Spendenaktionen in der Tumblingerschule (München) gesammelten Geldern wurde die erste Zeltschule finanziert und gebaut. Die Schulranzen (einfache Stoffrucksäcke) wurden von den Tumblinger-Schulkindern bemalt und mit Schulsachen gefüllt und Wochen später haben sie auf Fotos gesehen, wie ihre syrischen "Patenkinder" diese mit strahlenden Augen in Empfang nahmen.
Auf Facebook Zeltschule e.V. und Instagram Zeltschule schreiben wir regelmäßig über die Entwicklungen vor Ort.

Natürlich wollen wir in erster Linie den syrischen Kindern Bildung ermöglichen aber auch unseren deutschen Kindern vermitteln, wie gefährlich und falsch es ist, sich auf einer "da können wir doch nix ändern"-Position auszuruhen. Jeder kann helfen - und sollte es auch!

Im August 2016 konnten wir unsere erste Schule fertigstellen und Stand September 2018 betreiben wir 10 fertige Zeltschulen in der Bekaa-Ebene und 3 Kellerschulen in Homs, die von 2.200 Kindern besucht werden. Darüber hinaus haben wir im August eine erste Bäckerei als Ergänzung der Zeltschule eröffnet
und können so den Schulkindern eine warme Mahlzeit frisch aus dem Ofen bieten.


Die Schulen sind unterschiedlich groß und bieten die Möglichkeit, jeweils 100 bis 250 Kinder zu unterrichten. Doch der Schulbau ist nicht alles. Wir versorgen die Familien mit Lebensmitteln, damit die Kinder wirklich zur Schule gehen können und nicht etwa auf den Feldern arbeiten müssen, um ihre Familien zu ernähren, denn den Erwachsenen ist es verboten im Libanon zu arbeiten.
Unser Ziel ist nicht nur, in den ärmsten Lagern in der Bekaa-Ebene Schulen zu errichten, sondern auch bei unseren Kindern ein Bewusstsein für die Kriege und den dadurch katastrophalen Zuständen im Nahen Osten und den Wert von Bildung zu schaffen. Sie sollen die Möglichkeit haben selbst etwas zu tun, Hilfe also greifbar zu machen. Deshalb werden die Kinder unserer Schulen, die mit uns zusammenarbeiten ganz bewusst eng in unser Projekt eingebunden. Sie lernen, dass man politischen Gegebenheiten nicht machtlos ausgeliefert ist, sondern dass JEDER etwas tun, etwas verändern kann.
Projektort: Bekaa-Ebene, Libanon
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Ansprechpartner:

S. Pfaender

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